Nun also! Nun ist es gelungen! Die Entdeckung des Tatzelwurm! Noch erhole ich mich von den Strapazen der Forschungsreise -- mein Forschergeist und -gehirn jedoch tanzt und kapriolt bereits ob der Sensation. Lange, entbehrungsreiche Märsche, eisige, fürchterliche Gewitternächte im alten, von den Reisen durch unbekanntes (und schwerlich erdbebensicheres) Gebiet zerschlissenen Zelt, halbverdurstet im glutheissen Staub der Sandebenen, geplagt vom Schwindel schneeflockenverwirbelter Höhen, halb erstunken in der sumpfigen Höllensauna der Moorwälder. Doch nun! Doch nun!!
An einem tosenden Flusse, hoch droben in den Bergen, unfern eines Wirtshauses: der Pfad! Dann der reissende Wildbach, der Wasserfall! Ein Stück flußaufwärts: die Höhle im Eisgumpen, Unterschlupf und Wohnstatt der jungfrauenverschleppenden Bestie!
Die Erforschung des gefährlichen Weges:


Der wackere Forscher in Gefahr:

Das Nest im Wasserfall:


(Das Nest! Gefunden! Aber es ist leer, die Kreatur ist ausgeflogen, ist auf Raubzug und Jungfernfang. Ich warte einige Tage und Nächte, gut versteckt in den Felsen kauernd. Der Wurm bleibt aus. Magenknurrend und zähneknirschend mache ich mich an den Abstieg zum Wirtshaus.)
Dann schließlich! Mir auf dem Heimwege im hohen Grase auflauernd: Das grauenhafte Untier.


Welch erstaunliche Creatur! Daß ich nach den Aufnahmen umgehend die Flucht talwärts antrat, läßt sich angesichts der Hochgefährlichkeit dieses unheimlichen Wesens leicht erraten. Trotzdem: ein Sieg der Wissenschaft und des Forschertums. Der Tatzelwurm! Der Tatzelwurm!